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Kreiswerke Main-Kinzig GmbH

Barbarossastraße 26
63571 Gelnhausen

Vergütung

Nachdem Ihre Einspeiseanlage in Betrieb genommen wurde, erhalten Sie eine Einspeisebestätigung von uns, mit der wir Ihnen alle abrechnungsrelevanten Daten mitteilen und Ihre Bankdaten abfragen. Beachten Sie bitte, dass eine Auszahlung Ihrer Einspeisevergütung erst erfolgen kann, wenn uns alle in der Einspeisebestätigung genannten Informationen vorliegen.

Einspeiseanlagen deren installierte Leistung 100 kW nicht übersteigen, erhalten monatliche gleichbleibende Abschläge, die zu Beginn des Folgejahres in der Jahresabrechnung berücksichtigt werden. Alle anderen Anlagen erhalten eine monatliche Abrechnung mit den originalen Zählerständen.

Welche Vergütung Sie für Ihre Einspeiseanlage nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) erhalten, können Sie unter den nachstehenden Link einsehen.

EEG-Re­gis­ter­da­ten und EEG-För­der­sät­ze 

Einspeiseanlagen nach dem KWKG erhalten eine Vergütung aus bis zu drei Komponenten.

  1. EEX-Preis
  2. Vermiedene Netznutzung
  3. BAFA-Förderung

Marktstammdatenregister

Alle Einspeiseanlagen müssen Sie im sogenannten Markstammdatenregister anmelden. Ohne ein rechtzeitiges Anmelden im Marktstammdatenregister kann es zu Verzögerungen bei der Auszahlung Ihrer Einspeisevergütung oder gar zu einem Teilverlust der Einspeisevergütung kommen. Melden Sie sich daher bitte rechtzeitig im Marktstammdatenregister an. Das Marktstammdatenregister finden Sie unter dem nachstehenden Link.

www.marktstammdatenregister.de

EEG-Umlage

Als Anschlussnetzbetreiber sind wir vom Gesetzgeber dazu verpflichtet worden, die EEG-Umlage von Einspeiseanlagen mit Eigenversorgung einzuziehen und an die Übertragungsnetzbetreiber weiterzuleiten. Sollte der von Ihnen erzeugte und selbstverbrauchte Strom nicht zur Eigenversorgung genutzt werden und eine EEG-Umlagepflicht bestehen, müsste die EEG-Umlage direkt an die Übertragungsnetzbetreiber abgeführt werden. 

Eigenversorgung liegt entsprechend § 3 Nr. 19 EEG 2017 vor, wenn der Betreiber der Einspeiseanlage und der Letztverbraucher des nicht eingespeisten Stromes personenidentisch sind.

Falls eine EEG-Umlagepflichtige Eigenversorgung vorliegt, müssen Sie uns dies spätestens bis zum 28.02. des auf die Inbetriebnahme folgenden Jahres mitteilen, damit wir als Anschlussnetzbetreiber die fällige EEG-Umlage einziehen können.

Genauere Informationen zur EEG-Umlage für Einspeiseanlagen finden Sie auf der Seite der Bundesnetzagentur.

Abrechnung Ihrer Einspeiseanlage

Die Abrechnung Ihrer Erzeugungsanlage erfolgt kostenlos durch uns als Netzbetreiber. Als Anlagenbetreiber einer Erzeugungsanlage mit einer installierten Leistung von mehr als 100 kW erhalten Sie monatliche Rechnungen von uns. Alle anderen Anlagen erhalten im Januar des Folgejahres eine Jahresabrechnung, in der die Abschläge des Vorjahres berücksichtigt werden. Bei Fragen wenden Sie sich an unsere Kollegen unter Telefonnummer 06051 84-3030.

FAQ Post EEG Anlagen

Seit dem 01.01.2021 ist die Förderung für erste EEG-Anlagen ausgelaufen. In der nachfolgenden FAQ-Liste beantworten wir für Sie die wichtigsten Fragen. Beachten Sie aber bitte, dass wir lediglich unsere momentane rechtliche Auffassung wiedergeben.

Welche Vergütung erhalte ich ab dem 01.01.2021?

Ausgeförderte EEG-Anlagen, die keine Windkraftanlagen an Land sind und deren installierte Leistung 100 kW(p) nicht übersteigt, erhalten ab dem 01.01.2021 eine Anschlussvergütung. Die Höhe der Vergütung entspricht dem Jahresmarktwert abzüglich der Vermarktungskosten des jeweiligen Kalenderjahres.

Die Vermarktungskosten belaufen sich im Jahr 2021 auf 0,4 Cent/kWh. In den folgenden Jahren werden die Vermarktungskosten durch die vier Übertragungsnetzbetreiber ermittelt und veröffentlicht.

Was ist der Jahresmarktwert?

Der Jahresmarktwert ist der tatsächliche Jahresmittelwert des Marktwerts von Strom aus dem jeweiligen Energieträger, der sich aus dem Spotmarktpreis ergibt. Für PV-Anlagen beläuft sich dieser im Jahr 2020 auf 2,458 Cent/kWh.

Wie lange steht mir die Anschlussvergütung zu?

Ausgeförderte EEG-Anlagen, die keine Windkraftanlagen an Land sind und deren installierte Leistung 100 kW(p) nicht übersteigt, erhalten die Anschlussvergütung bis zum 31.12.2027.

Was muss ich machen, um die Anschlussvergütung zu erhalten?

Wenn der erzeugte Strom Ihrer EEG-Anlage bisher nicht direktvermarktet wurde, müssen Sie nichts tun und erhalten die Anschlussvergütung ganz automatisch.

Gibt es Alternativen zur Anschlussvergütung?

Ja. Alternativ zur Anschlussförderung können Sie sich einen Direktvermarkter für Ihren erzeugten Strom suchen. Der Übergang in die sonstige Direktvermarktung muss uns als Netzbetreiber rechtzeitig mitgeteilt werden. Dies erledigt aber in der Regel der Direktvermarkter für Sie.

Kann ich meine Anlage umstellen und den erzeugten Strom selbst verbrauchen?

Ja. Wenn Sie Ihren erzeugten Strom zukünftig selbst vermarkten möchten, ist dies von unserer Seite kein Problem. Uns ist die Änderung der Einspeisesituation nur rechtzeitig über Ihren Elektriker mitzuteilen. Sollten Sie hierüber genauere Informationen haben wollen, können Sie gerne unser Team Netzanschluss/Netzvertrieb anrufen. Unser Team Netzanschluss/Netzvertrieb erreichen Sie unter der Rufnummer 06051 84-331.

Beachten Sie jedoch: Hierfür ist in der Regel ein Umbau Ihrer EEG-Anlage durch Ihren Elektriker notwendig. Ggf. muss auch noch ein Zählereinbau oder -wechsel durch uns oder Ihren Messstellenbetreiber erfolgen.

Muss ich nach einem Umbau meiner Anlage EEG-Umlage auf den selbstverbrauchten Strom zahlen?

Sollten Sie selbst oder Familienmitglieder in Ihrem Haushalt den Strom selbst verbrauchen, liegt eine sogenannte Eigenversorgung vor. In diesem Fall haben EEG-Anlagen mit einer installierten Leistung von maximal 30 kW(p) eine Freimenge von 30.000 kWh/Jahr. Wird diese eigenverbrauchte Strommenge überschritten, ist eine verminderte EEG-Umlage zu zahlen. EEG-Anlagen mit einer installierten Leistung über 30 kW(p) müssen ab der ersten selbstverbrauchten „kWh“ eine verminderte EEG-Umlage zahlen.

Wird der erzeugte Strom durch Dritte selbstverbraucht, ist ab der ersten „kWh“ die volle EEG-Umlage zu zahlen.

Erhalte ich zukünftig auch einen Abschlag für den eingespeisten Strom?

Ja. Sie werden möglichst schnell eine Abschlagsmitteilung mit Ihren neuen Abschlägen erhalten. Wir bitten aber um Ihr Verständnis, dass das neue Gesetz erst vor Jahresende verabschiedet wurde und eine softwaretechnische Umsetzung noch etwas Zeit benötigt.

Wie hoch wird mein neuer Abschlag sein?

Zur Ermittlung Ihres Abschlages werden wir Ihre Einspeisung und den Jahresmarktwert heranziehen. Bei einer Einspeisung von 5.000 kWh entspricht dies einem monatlichen Abschlag (unter Berücksichtigung von 12 Abschlägen) von ca. 10 €.